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Die Hamburger Verhältnisse sind ganz anders…

Alle gegen Ole, titelte die Welt nach dem ersten Aufeinandertreffen der Spitzkandidaten. Wirklich alle? Oder ist es nicht ganz anders. Bisher hatte ich nicht den Eindruck, dass das Hamburger Abendblatt (unser Wohlfühlblatt), dass Welt und Bild gegen Ole von Beust und die CDU sind. Wie war das doch? Eine eben veröffentlichte Studie über die Wahlberichterstattung von Bild kam zum Ergebnis, dass zwei Drittel der politischen Berichterstattung auf Bürgermeisterei und CDU entfällt. Ja die CDU ist „in guten Händen“ bei Springer und Co. Und auch unser Wohlfühlblatt kann einfach nicht zuviel berichten, was wirklich nicht zum Wohlfühlen in Hamburg beiträgt: Die Sicherheitsdienste im Hamburger Rathaus bekommen 6,50 die Stunde, nicht einmal den diskutierten Mindestlohn. Die CDU will das nicht ändern und in diesem Fall kämpft dann weder Bild noch das Abendblatt für die kleinen Leute…


Ja ja, die bei Springer gehen die Ideen aus, seit wochen hören wir jetzt Michael Naumann sei ein Schöngesit. Bei der Springerpresse ist das anscheinend ein Schimpfword, die verstehen demnach sehr wenig von Kunst. Was ist bitte daran schlimm, dass man Bücher ließt auf den pro Seitem ehr als 200 Wörter stehen. Der Bürgermeister hingegen ließt ja lieber seine 150 bandstarke Donald Duck Sammlung, pro Seite ca. 30 Wörter.

Im Theater sieht man Ole von Beust auch nur, wenn er irgend etwas durchschneiden kann und sei es nur der rote Vorhang.

Jammerlich die Springer Presse sie verscuht Ole hochzuschrieben, obwohl jedem Realisten jetzt auffällt das die Leute sich nicht von den Medien bevormunden lassen wollen.

Ole von Beust hat es nicht mal geschafft den Axel Springer Verlag in Hamburg zu halten.

Die Presselandschaft gibt leider nicht prozentual die Meinung der Hamburger/innen wieder.

Kai und Ole zusammen auf Sylt die Sommerstory 2008 für das Sommerloch, Ole von Beust hat genug zeit ist ja nicht mehr Bürgermeister und Kai Diekmann wurde gefeuertweil er im Büro graucht hat.

Ab nach Sylt.


Lieber Walter, die Welt online hat mir dazu heute am besten gefallen! Kürzlich durften wir noch als Bebilderung zur Schlagzeile "CDU sinkt unter 40 Prozent, SPD holt auf" einen strahlenden von Beust bewundern - und zwar auf den Hauptseiten -, nun ist der ganze Beitrag dank eines wunderbaren Interviews mit diesem Absteiger gaaanz weit nach unten gerutscht und erscheint nur noch als LInk - und zwar unter dem Beitrag mit der Schlagzeile "CDU stabiler, aber auch mit FDP ohne Chance". Dazu gibt es wieder einen von Beust - nur dass ihm mittlerweile das Lachen vergangen zu sein scheint. Spannend wie ein Krimi diese kleinen Medien-Tricksereien!

Nachtrag: Schön ist auch der Tipp-Fehler weiter unten zum Thema Wunschkoalitionen - "26 Prozent für Schwarz-Geld" - genau!