Plakate, Plakate und immer am falschen Ort macht man es sich zu leicht….
So ein Wahlplakat soll ja werbende Wirkung auf möglichst viele entfalten. Am Biertresen im Gespräch mit einem Bier trinkenden Wähler kommt man zu ganz neuen und sogar anwendbaren Erkenntnissen über ungewollte Plakatwirkungen. Also optimal wäre es, die Wahlplakate nicht einfach so beliebig über die Stadt zu verteilen, als würde man Rasterfahndung nach Wählern machen. Nein so ein Wahlplakat muss einen geradezu anspringen, da muss man sich angefasst fühlen oder mitgenommen werden. Und wie erreicht man das? Wahlplakate brauchen einfach das richtige Umfeld! Also auch Wahlplakate mit völlig vernunftfreien Wahlsprüchen würden ganz anders wirken, wenn man große Mengen davon an ganz bestimmten Orten in Hamburg plaziert. . Also dieses CDU-Plakat mit dem Satz: Wir machen es uns nicht leicht - ... das muss man möglichst oft in Moorburg plakatieren. Das passt wie die Faust aufs Auge zu diesem Monsterkraftwerk. Diesen einfühlsamen Satz verstehen dort alle sofort und würden sich gar nicht wieder einkriegen. Oder dieses CDU-Plakat, wo man in guten Händen ist?- also rund um unsere Skandalanstalt für schwer erziehbare Kinder und Jugendliche in der Feuerbergstrasse käme das echt krass. In auseinanderdriftenden Stadteilen können fette Wohlfühlplakate schon mal wie ein Schlag ins Gesicht empfunden werden.






